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 Die Gewerbeanmeldung - Der erste Schritt zum eigenen Gewerbe als Student


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 Wenn du dich dazu entschlossen hast, Dich neben dem Studium selbständig zu machen und 
 eventuell Dein Hobby zum Beruf machen willst, dann solltest Du zu allererst zum örtlichen
 Gewerbeamt gehen und dort ein Gewerbe anmelden.
 Das kostet in der Regel 30-35 Euro, von Kommune zu Kommune kann dies variieren. Bei der
 Gewerbeanmeldung musst Du noch nicht angeben, ob du ein Kleingewerbe nebenberuflich
 ( max. 20 Stunden / Woche, keine Steuererklärung erforderlich , sondern
 Einnahme-Überschussrechnung reicht aus) oder ein hauptberufliches Vollzeitgewerbe
 anmelden willst ( Steuererklärung muss jährlich abgegeben werden, Mehrwertsteuer kann
 abgesetzt werden). In der Regel ist ein Kleingewerbe für Studenten empfehlenswerter, da
 man sich ja auch noch ums Studium kümmern will und bei einem Vollzeitgewerbe viele
 Vorteile bei der Krankenkasse entfallen, beispielsweise die Familienversicherung.

 
 Der Fragebogen vom Finanzamt zur Gewerbeanmeldung

 Die endgültige Entscheidung zwischen Kleingewerbe und Vollzeitgewerbe muss man jedoch
 erst treffen, wenn etwa 6 Wochen nach der Gewerbeanmeldung der Fragebogen des örtlichen
 Finanzamt eintrifft.
 Dieser Fragebogen heisst offiziell “Fragebogen zur steuerlichen Erfassung” .Hier werden zuerst
 die allgemeinen Daten wie Anschrift, Geburtsdatum, Ehepartner Nationalität etc. abgefragt.
 Dann kommt eine Frage, ob man sich von einem Steurberater hat beraten lassen, wenn ja, soll
 man hier seine Adresse angeben. Die meisten Studenten werden wohl vorher keinen
 Steuerberater konsultiert haben und selbst wenn, würde ich hier immer ein “Nein” ankreuzen,
 das Finanzamt muss ja nicht alles wissen.
 Bei den Fragen zur Betriebsstätte muss im Allgemeinen die eigene Wohnung angegeben
 werden, oder aber, falls Du ein Ladenlokal hast, dann die Anschrift des Ladens.
 Falls Du ein Kleingewerbe bevorzugst, dann sollte bei der Frage zur Gewinnermittlung
 “Einnahmeüberschussrechnung” angekreuzt werden und bei “Kleinunternehmerregelung”
 sollten die ersten zwei Antwortmöglichkeiten angekreuzt werden (Gesamtumsatz im
 Gründungsjahr nicht über 17.500 Euro und “Ich nehme die Kleinunternehmerregelung in
 Anspruch”.
 Beim geschätzten Gesamtumsatz, den Du auch angeben musst, sollte man nach der Devise
 “Nicht zu viel, aber auch nicht zuwenig, damit sich das Finanzamt nicht fragt :Hä? Das lohnt
 sich ja gar nicht. Zwischen 3000 und 5000 Euro sind hier eine gute Summe, falls es mehr
 werden sollte, bekommst Du selbstverständlich auch keine Probleme.
 

 Die IHK meldet sich nach der Gewerbeanmeldung auch bei Dir

 Nach einigen Wochen wirst Du dann wahrscheinlich noch Post von der IHK bekommen, jedoch
 sind Kleinunternehmer und Studenten, die in der Regel keine Umsätze von mehreren
 zehntausend Euro pro Jahr machen, von einer Zwangsmitgliedschaft der IHK befreit.
 Falls sich die Einnahmen in den Folgejahren steigern, kann es aber sein, dass Du der IHK
 beitreten musst.
 Aber nun:
 Viel Erfolg bei der Gewerbeanmeldung und beim Start ins eigene Gewerbe!


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